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Recht spät stieg Hercules in den Motocross-Sport ein, zumal die Einführung der 125 cm³-Klasse in die Zeit fiel, in der sich Sachs vom
Geländesport zurückgezogen hatte. Zwar gab es bereits Ende der 50er Jahre spezielle “MC”-Maschinen für den amerikanischen Markt, die erste MC 125 für den deutschen Markt wurde aber erst 1971
angeboten und basierte auf der K 125 GS, von der sie sich durch eine Ceriani-Telegabel und ein eng abgestuftes 5-Gang-Getriebe unterschied. Anders als beim Hauptkonkurrenten Zündapp, der es immerhin zu 2
Europacup-Siegen und einer Vize-Welt- meisterschaft brachte, stieg Hercules erst 1978 mit der MC 250 werksmäßig ein. Allerdings war das Team vom Pech verfolgt, Werksfahrer Willy Bauer stürzte beim Training zum
schottischen WM-Lauf schwer und ist seitdem an den Rollstuhl gefesselt. Einige Zeit später wurde auch das MC-Engagement bei Hercules wieder eingestellt, ohne daß es zu spektakulären Erfolgen kam.
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