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Wenn heute von deutschen Erfolgen im Geländesport die Rede ist, denkt man gleich an Zündapp, Maico oder BMW. Dabei wird oft vergessen,
daß auch Hercules zu den erfolgreichen Fabrikaten gehört. In den 60er Jahren waren die Nürnberger zumindest gleichauf mit den Konkurrenten aus München. Der Bruch kam dann allerdings mit der Beendigung des
Sportengagements im Jahr 1967. Als man dann 1974 wieder einstieg, musste man viel Lehrgeld bezahlen, erst 1977 konnten Hans Wagner und Heino Büse wieder eine Meisterschaft erringen. Für die meisten von uns zählen
aber nicht die Meisterschaften, sondern die unzähligen Medaillen, die von den Privatfahrern im Laufe der Jahre errungen werden konnten. Anfangs war es ein preiswerter Umbausatz, mit dem die K100/101 geländetauglich
gemacht wurde, dann gab es 20 Jahre lang in jedem Frühjahr eine Kleinserie von reinrassigen Geländemaschinen.
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